Hausbauwochenende WS14/15 PDF Drucken E-Mail

 

Es war wieder einmal so weit. Das Bursehaus durfte sich über weitere Verschönerungsmaßnahmen freuen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf folgenden Bereichen:

Der Eingangsbereich sollte für düstere Wintertage heller gestaltet werden, wofür Werner Keppler mit dem professionellen Malerduett Pawel&Sebi sich zuständig erklärte. Zudem sollten das Esszimmer im 2. Stock terrakottafarben und das Treppengeländer weinrot gestrichen werden, letzteres im Übrigen eine Herzensangelegenheit des zuständigen Ruben Zakarias. Ein weiteres Projekt war die Umgestaltung der schmutzfarbenen Badezimmerschränke in den ersten beiden Stockwerken. Dies nahm das Team um Elif und Gisela in die Hand.

Nachdem am Freitag die Arbeiten aufgrund logistischer Probleme schleppend in Gang kamen, konnte sich das Ergebnis am Ende doch sehen lassen. Die fleißigen ArbeiterInnen hatten es mit unbeholfenen Mitteln geschafft, fast die komplette blaue Farbe vom Treppengeländer abzukratzen. Dabei wurden vielfältige Werkzeuge eingesetzt, unter anderem Holzhobel, Feilen, Macheten, Küchenmesser, Meißel, Brennspiritus, Spachtel und viele mehr. Außerdem klebte die Tapete im Vorraum der Küche im 2. Stock nicht mehr an der Wand sondern am Fußboden. Der erste Tag des HBWE war somit einzig dem Abriss gewidmet. Nun kam es zur eigentlichen Herausforderung: dem Wiederaufbau.

Der Samstagmorgen war ebenfalls eine große Herausforderung, denn viele der HelferInnen hatten voller Freude über den erfolgreichen ersten Arbeitstag vergessen zu schlafen und gingen angeschlagen in den zweiten Tag. Außerdem gab es einige besonders eifrige Studenten, die selbst samstags und sonntags Überstunden leisteten. Das Fehlen von Hausbauwochenenden-Stammgast AH Wolfgang Zimmer war ein weiterer herber Rückschlag, den es zu kompensieren galt. So stand das Burse-Team vor einer nicht einfachen Aufgabe.

Glücklicherweise war AH Werner Keppler anwesend, der mit seinem Fachwissen einige Male weiterhelfen und die Aktivitas um Hausbauwart Alex Niegel wieder auf den richtigen Pfad bringen konnte. Die Mehrheit Arbeiten lief sehr gut, schon am Sonntagvormittag konnte das Treppengeländer früher als erwartet fertiggestellt und auch der neu gestaltete Eingangsbereich bewundert werden.

Für die Feinarbeit war Johannes Straßner zuständig, welcher bei der Nachbearbeitung gestrichener Gegenstände ganz in seinem Element war.

Natalia sorgte dafür, dass auch die vernachlässigten Fenster des Treppenhauses sich über eine Reinigung freuen durften und Team Tunesien um Aziz und Fahd kümmerte sich um die Werkstatt.

So blieb einzig das Sorgenkind namens „2. Stock“, welches durch unglückliche Ereignisse mehrfach zurückgeworfen wurde. Kurz vor Redaktionsschluss (2 Wochen nach Beginn der Arbeiten) neigen sich die Arbeiten jedoch dem Ende zu und der 2. Stock zeigt bereits vielversprechende Ansätze. Nicht zuletzt durch die Hilfe des Maurermeisters Daniel, des modischen Berufsheimwerkers Jakob und des Tapetenabreißkommandos um Amina und Elisa.

Alles in allem können wir von einem sehr erfolgreichen Hausbauwochenende sprechen, bei dem sich vieles im Haus weiterentwickelt hat. Jeder der sich davon selbst überzeugen möchte, ist herzlich willkommen der Burse einen Besuch abzustatten.